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Geschichte:
Unsere Familie kann auf eine 300 jährige Tradition zurückblicken.
Alte Urkunden belegen den Weinanbau in der Familie bis ins Jahr 1712.
Mein Vater Horst Eiser stammt aus dem Weingut Ankermühle in Winkel,
die Mutter Anneliese aus dem Weinanbaubetrieb Capitain in Oestrich.
Sie bauten und gründeten das Weingut Eiserhof 1964 und warben mit
Ihren Aktivitäten einen großen Kundenstamm.
Nach der Meisterprüfung übernahm ich -Joachim Eiser- 1990 den Betrieb.
Die Rebfläsche betrug 9 ha.
Nach 40 Jahren Straußwirtschaft im Kelterhaus und Hof bauten wir
das komplette Erdgeschoß des Wohnhauses zur Gutsschänke um.
Eröffnung war am 07. Oktober 2005 unter der Leitung vom meiner Lebensgefährtin Elke Römer,
(Organisation-Küche-Dekoration)und mir (Weine,usw).
Die Rebfläsche reduzierten wir aus Arbeitsgründen auf 5,25 ha.
Weinbergslagen:
Unsere 31 Weinbergsparzellen verteilen sich auf verschiedene Lagen in Oestrich Winkel.
Winkeler Hasensprung
Winkeler Gutenberg
Winkeler Dachsberg
Mittelheimer St. Nikolaus
Mittelheimer Edelmann
Oestricher Lenchen
Oestricher Doosberg
45% dieser Weinberge sind in den begehrten "Erste Gewächs" Lagen.
Die bewirtschaftung der Weinberge:
Unsere Weinberge werden umweltschonend bewirtschaftet.
Jede zweite Rebzeile ist das ganze Jahr über begrünt.
Zur Düngung werden große Mengen an Kompost eingesetzt, um den
Humusgehalt der Böden zu optimieren und die Bodenflora zu fördern.
Ein besonderes Augenmerk gilt den alten Rebstöcken, die uns bei
niedrigen Ertägen hochreife, extraktreiche Trauben liefern.
55% unserer Rebfläschen sind über 30 Jahre alt.
Wohldosierte, optimale Nährstoffversorgung und nicht zuletzt sehr viel
Handarbeit (halbieren der Trauben, entlauben und ausdünnen) bilden die
Grundlage für bestmögliche Traubenqualität aus jedem Weinjahr.
Rebsortenspiegel:
Riesling 74 %
Spätburgunder 13 %
Saint Laurent 4 %
Rivaner 9 %
Weinausbau:
Die Trauben werden erst bei höchster Reife geerntet, wenn sie das
optimale Aromaprofil erreicht haben. Nur aus einwandfreiem Lesegut lassen sich Spitzenweine erzeugen. Deshalb ist das Zusammenspiel zwischen Aussenbetrieb und Keller ernorm wichtig.
Die Lese erstreckt sich ab Anfang Oktober über mehrere Wochen.
Mit der Maschinenlese können wir dann bis zum höchsten Reifestadion
der Trauben warten
und dann die hohe Schlagkraft des Vollernters nutzen,
um möglichst viele Trauben zu diesem Zeitpunkt einzubringen.
Großen Wert legen wir auf den schonenden Ausbau unserer Weine.
Die Trauben werden schonend gepreßt und weiter verarbeitet,
um Gerb-und Trubstoffe zu vermeiden.
Die vergärung erfolgt in gekühlten Gebinden über einen Zeitraum
von 3 bis 6 Wochen.
Nach der Gärung verbleibt der Wein noch lange Zeit zur Reifung
auf der Feinhefe.
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